Stadtverband Blumberg diskutiert Flurneuordnungsverfahren

08.12.2011

Aktuelle Themen standen auf der Tagesordnung des Blumberger Stadtverbandes bei der Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 07.12.2011. Als Referent von der Landsiedlung in Stuttgart informierte Hans-Peter Mauer die rund 30 Landwirte im Gasthaus „Hohen Randen“ über Flächen-tausch und Flurbereinigung.

Vorsitzender Ekkehard Martin hieß zu der Versammlung nebst den Mitgliedern auch den Geschäftsführer Christoph Moriz willkommen. In seinem Geschäfts- und Tätigkeitsbericht blickte er zurück auf die Ereignisse der letzten Periode. Zu-sammen mit der Bezirksgeschäftsstelle habe man sich gut bei der Gewerbeschau zur 750-Jahr-Feier präsentiert.
 

Bei dem Naturschutzprojekt Baar hat sich die anfänglich geringe Begeisterung bei den Landwirten gewandelt

„besser ist, wir sitzen mit im Boot, als dass wir nachher zuschauen müssten“. Der BLHV habe auch an der Gewässerschau zwischen Riedböhringen und dem Nordwerk sowie Hondingen und Riedöschingen teilgenommen und seine Position den Behörden gegenüber deutlich vertreten.
Bei dem letzten Gespräch mit der Stadtverwaltung zum Thema Jagdpacht habe Martin noch das „Schweigen im Walde“ vernommen. Für die nächste Jagdgenossen-schaftsversammlung, bei der dann auch die nächste Jagdpacht für die Dauer von neun Jahren, beginnend ab dem 1. April 2014 diskutiert wird, denken die Verantwortlichen über eine Satzungsänderung nach. Dabei kritisierte er die bestehende Vereinbarung, wonach die Einnahmen aus der Jagdpacht beliebig im Haushalt verwendet werden können. Viel eher möchte er lesen, dass diese Mittel zwingend im Feld- oder Waldwegebau Verwendung finden. Die von Martin Scheu verwaltete Kasse war nach den Worten von Josef Meilhammer perfekt geführt, die Entlastung reine Formsache.
 

Gastreferent Mauer legte nach einer kurzen Vorstellung der Landsiedlung die Vorteile eines gut durchdachten agrar-strukturellen Flächenmanagements vor.

So streben die Landwirte eine Optimierung von Schlaggröße und Schlaglänge an, wonach Flächen zu sinnvollen Größen zusammengelegt werden sollen. Für alle seine Ideen und Argumente hatte er dazu die passenden Beispiele in einer Präsentation aufbereitet. Das kann auch für eine Kommune sehr interessant werden, wenn hier Feldwegeerneuerung mit bis zu 75 Prozent Förderung berücksichtigt werden.

Foto von links: Ekkehard Martin, Christoph Moriz, Martin Scheu, Thomas Biehler, Arthur Fricker und Hans-Peter Mauer.

 

 

 

 

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