Hilfszusage begrüßt

05.05.2017

"Der BLHV begrüßt die Entscheidung der  Landesregierung in Stuttgart, frostgeschädigte Betriebe zu unterstützen.

Entscheidend ist nun, dass die Hilfe unbürokratisch und  ohne verwaltungstechnische Hürden bereitgestellt wird", betont Präsident Werner Räpple. Der BLHV unterstützt mit Nachdruck die Ankündigung von Landwirtschaftsminister Hauk, mit dem Finanzministerium prüfen zu wollen, inwieweit Landwirte steuerfreie Risikorücklagen bilden können. Bei der steuerfreien Risikorücklage handle es sich um eine sinnvolle Vorsorgemöglichkeit, die der Verband schon seit Jahren einfordere. Man unterstütze auch das Angebot des Landwirtschaftsministeriums, praktikable Versicherungslösungen für die Landwirtschaft zu finden, so Räpple.

Aufgrund der Marktlage und Wetterextreme der vergangenen Jahre sei die finanzielle Lage der Sonderkulturbetriebe im Land ohnehin extrem angespannt, erklärt Räpple. Flächendeckend würden Ernteausfälle mit einem Schlag viele Betriebe  vor existenzielle Probleme stellen, sofern sie keine staatlichen Hilfen erhalten. "Die Ankündigung der Landesregierung, Sofortmaßnahmen bereitzustellen, macht uns zuversichtlich, die Situation meistern zu können", betont  Räpple.

Der BLHV sieht in der Einstufung des Frostereignisses als Naturkatastrophe eine fachgerechte Beurteilung des Wetterextrems. Bäuerinnen und Bauern hätten zudem alle fachlich möglichen Maßnahmen ergriffen, um Frostschäden vorzubeugen. Aufgrund des ungewöhnlich warmen Frühjahrs sei die Vegetation jedoch extrem frostanfällig gewesen und Landwirte hätten kaum eine Chance gehabt beim Kampf gegen die Minusgrade.

 

El

 

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