Johannes Fechner beim Präsidium des BLHV

12.01.2018

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Fechner besuchte das Haus der Bauern in Freiburg,  um sich beim Präsidium des BLHV über die Situation der Landwirte zu informieren.

Präsident Werner Räpple sprach zum Auftakt davon, dass sich viele Landwirte in der öffentlichen Debatte an den Pranger gestellt fühlten, gerade im Blick auf Glyphosat und Insektensterben. Dabei sei die Stellung der Landwirtschaft in der Gesellschaft sehr wichtig.  Auch Fechner betonte die herausragende Bedeutung der Landwirte: „Wir brauchen Nahrungsmittelproduzenten, die hier vor Ort in der Region gesunde Lebensmittel produzieren und unsere schöne Landschaft offen halten.“ Mit Blick auf die laufende Regierungsbildung forderte Räpple Verbesserungen für die Landwirtschaft: So sollten Landwirte Rücklagen vor der Steuer bilden können, um  bei Ernteausfällen abgesichert zu sein. Zudem müsse man unbedingt Bauern von Bürokratie entlasten. „Man darf nicht wegen einem schwarzen Schaf immer den gesamten Berufsstand in Haftung nehmen“, sagte Vizepräsident Bernhard Bolkart. Fechner informierte sich auch über die Entschädigungszahlungen für die Frostschäden von 2017. Die Verfahren zur Entschädigung seien gut angelaufen, berichtete Räpple. Ein großes Problem sei nach wie vor, dass die großen deutschen Lebensmittelketten zu oft die Preise diktierten, so Räpple. „Hier besteht sicher Handlungsbedarf“, sagte Fechner. Es sei unverständlich, dass das Kartellamt hier nicht tätig werde. Die neue Regierung müsse gesetzliche Schritte im Kartellrecht prüfen, so Fechner.

 

El

 

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