Hauk antwortet antwortet zur Anbindehaltung

13.11.2017

Auf die Festlegung eines Termins für den Ausstieg sollte verzichtet werden. Vielmehr sollte man Anreize zum Umbau schaffen und  Hilfestellungen anbieten: Das steht unter anderem im Antwortbrief von Minister Peter Hauk zum berufsständischen Positionspapier zur Anbindehaltung.

Das Positionspapier zur Anbindehaltung von Milchkühen hatten der Milchwirtschaftliche Verein Baden-Württemberg, der Landesbauernverband in Baden-Württemberg und der BLHV gemeinsam verabschiedet. In seinem Antwortschreiben darauf erklärt Hauk  die Weiterentwicklung der Betriebe unter Beachtung der strukturellen und sozialen Rahmenbedingungen sowie der gesellschaftlichen Erwartungen zum gemeinsamen Ziel. Auf eine gesetzliche Festlegung eines Termins für den Ausstieg sollte verzichtet werden, so der Minister weiter. Vielmehr sollte man Anreize zum Umbau schaffen und  Hilfestellungen anbieten. Um Betriebe bei der Weiterentwicklung zu unterstützen, würden das Landwirtschaftliche Zentrum Baden-Württemberg in Aulendorf sowie die unteren Landwirtschaftsbehörden und landwirtschaftliche Fachschulen das staatlich geförderte Beratungsangebot ergänzen. Weiterhin sichert der Minister zu, die  Diskussionen im Lebensmitteleinzelhandel konstruktiv zu begleiten. Der BLHV hätte sich zwar eine konsequente Absage an ein gesetzliches Verbot gewünscht, nichtsdestotrotz zeige die Stellungnahme, dass das Ministerium die schwierige Situation der Anbindehaltung erkannt habe und man gemeinsam strukturverträgliche Zukunftsentwicklung betreiben könne, erklärt der Verband.

 

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