Jagdvorsteher gefordert

04.11.2016

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Jagdgenossenschaften und Eigenjagdbesitzer (BAGJE) hielt am 24. und 25. Oktober ihre Mitgliederversammlung ab. Es ging unter anderem um die Anforderungen an ehrenamtliche Jagdvorsteher und um den Wolf.

„Die ehrenamtlichen Jagdvorsteher der Jagdgenossenschaften sind mittlerweile an vielen Fronten gefordert. Hierbei wollen wir sie bestmöglich unterstützen“: Dies bekräftigte der Vorsitzende der BAGJE, Jürgen Hammerschmidt, bei der Mitgliederversammlung in Oranienburg. Die durch Umsetzung von EU-Recht entstandene Umsatzsteuerpflicht der Jagdverpachtung und die Möglichkeiten der Jagdgenossenschaften, hierauf zu reagieren, stellen nach Auffassung der Teilnehmer zurzeit einen Schwerpunkt in der Mitgliederberatung dar. Hier bedürfe es dringend einer Verwaltungsvereinfachung hinsichtlich der Steuererklärung, zumal die meisten Jagdgenossenschaften als Kleinunternehmer im Ergebnis gar nicht steuerpflichtig seien.

Intensiv diskutierten die Anwesenden auch über die Zunahme der Wolfspopulation in Deutschland und bekräftigten die im vergangenen Jahr beschlossene Position. Die BAGJE sieht demnach mit großer Sorge, dass der unregulierte Auftritt des Wolfes Probleme für Gesellschaft und Kulturlandschaft schafft und insbesondere Nutztiere und heimische Wildbestände bedroht.

red

 

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