Kommentar: Gemeinsam in die Zukunft

07.07.2017

Über 600 Bäuerinnen und Bauern kamen in der vergangenen Woche in Berlin unter dem Motto „Gemeinsam Zukunft gestalten“ zusammen.

 

Ein Leitspruch, der vielsagend ist, der versucht, niemanden auszugrenzen, und auffordert, sich einer Bewegung anzuschließen. Fast jede Partei hätte sich diesen Spruch gerne auf ihre Wahlplakate drucken lassen, aber die Landwirte waren diesmal schneller. Mit diesen drei Worten fordert man den Leser auf, sich an einer Debatte auf Augenhöhe zu beteiligen, in der nicht über Luftschlösser diskutiert wird, sondern an der es sich lohnt, teilzunehmen.  Denn es geht um die Zukunft und die kommt auf jeden Fall. An die eigenen Leute gewandt, sagt das Motto: „Wir wollen nicht alles über den Haufen werfen, aber wir sollten miteinander über die Zukunft und neue Herausforderungen reden.“ Das Signal steht weder auf Stillstand noch auf Umbruch und trifft den kleinsten  gemeinsamen Nenner.  Schade ist nur, dass sich einige Vertreter von Medien, Lobbyverbänden und sogenannten Tierschutzverbänden schon zu weit von Zentrum des landwirtschaftlichen Berufsstandes entfernt haben, um die Einladung zum Gespräch wahrnehmen zu können. Wie weit sich zum Beispiel eine große deutsche Tageszeitung entfernt hat, kann jeder nachlesen unter: http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/landwirtschaft-was-gut-ist-fuer-die-bauern-ist-laengst-nicht-gut-fuer-deutschland.

 

El

 

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