Südbadener mit dem Bauerntag zufrieden  

07.07.2017

Die Delegation des BLHV zog zum Abschluss des Deutschen Bauerntages am Donnerstag voriger Woche in Berlin ein positives Fazit von der größten Bauernversammlung des Jahres.

 

Als Höhepunkt der Mitgliederversammlung des Deutschen Bauernverbandes (DBV)  betrachteten die Südbadener die  Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel. „Indem sie mit eindringlichen Worten die vielfältigen Leistungen der Landwirtschaft für die Gesellschaft würdigte, bekannte sich die Kanzlerin klar zum bäuerlichen Berufsstand“, fasst BLHV-Präsident Werner Räpple zusammen. „Wenn wir, wie von der Kanzlerin gefordert, die Landwirtschaft nicht über einen Kamm scheren, dann wird es uns gelingen, die Zukunft gemeinsam zu gestalten“, betont Räpple und würdigt so das Motto des Bauertages: „Gemeinsam Zukunft gestalten“.

 

Breite Zustimmung

Die Aussage von Günther Oettinger, EU-Kommissar für Haushalt, die europäische Agrarförderung auch bei stärkerer Belastung des Haushalts verlässlich weiterführen zu wollen, traf bei den Delegierten  auf breite Zustimmung. „Auch die südbadischen Bäuerinnen und Bauern haben sich in Berlin zu Europa und der Gemeinsamen Agrarpolitik bekannt“, so Räpple, der  die BLHV-Forderungen nach dem Erhalt der Direktzahlungen im Zwei-Säulen System und einer Erweiterung der Zuschläge für die ersten Hektare bekräftigte. Für die Delegierten des BLHV war  die Podiumsdiskussion mit  Bundespolitikern ein spannender Exkurs in den Bundestagswahlkampf, der  Fahrt aufnimmt. Welcher Parteivertreter sich am besten behaupten konnte, wurde in Sitzungspausen gemeinsam mit anderen Delegierten ausdiskutiert.

 

Ein besonderes Bauerntag-Erlebnis hatten die  Junglandwirte Florian Maier und Andreas Banholzer. Bei der Abendveranstaltung „Bauern treffen Bauern“ waren sie gerade in ein Gespräch mit BLHV-Vorstandsmitglied Stefan Leichenauer vertieft.

 

Mit dem Minister in kleiner Runde 

Als sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt  näherte, fragte Leichenauer den Minister, ob er sich auf ein Bier mit dazu setzen möchte. Dankend nahm Schmidt an und schnell war man im Gespräch über die Landwirtschaft in Südbaden. Als Schmidt erfuhr, dass Leichenauer aus der Grenzregion zur Schweiz kommt, erkundigte er sich sofort nach der „Schweizer Landnahme“ und der Vertreter des BLHV konnte aus erster Hand über die Problematik berichten. Die beiden Junglandwirte, die den Erstentscheid des Berufswettbewerbs in ihrer Sparte  in Donaueschingen gewannen, sprachen mit dem Minister über  Ausbildung und  Werdegang zum Landwirt. Schmidt ermutigte die angehenden Landwirte, sich mit neuen und innovativen Ideen auch an sein Ministerium zu wenden.

 

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