Wir fordern ein Gesetz zum Flächenschutz
Durch Überbauung und Versiegelung sind seit 1992 in Deutschland über 800.000 Hektar der Nahrungsmittelerzeugung entzogen worden. Dieser Flächenverlust entspricht vergleichsweise der landwirtschaftlichen Fläche der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland. Einmal angenommen, auf diesen Flächen wäre nur Getreide angebaut worden, würde dies einem Zehntel der deutschen Getreideernte entsprechen – oder in 10 Jahren ginge eine komplette Getreideernte verloren.
Vom Ziel der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie, den Flächenverbrauch bis 2020 auf 30 Hektar zu senken, sind wir weit entfernt.
Es muss jetzt endlich Schluss sein mit dem immensen Flächenfraß!

Wir fordern deshalb:
- Politik und Gesellschaft müssen beim Flächenverbrauch endlich umsteuern; wer die Versorgungssicherheit bei Nahrungs- und Futtermitteln und bei Erneuerbarer Energie wahren will, muss landwirtschaftliche Flächen erhalten.
- Die Entsiegelung der nicht mehr genutzten Flächen muss Vorrang vor einer weiteren Versiegelung von Böden haben.
- Statt des Bauens auf der „grünen Wiese“ brauchen wir einen Vorrang für die Innenentwicklung der Städte und Dörfer.
- Die Energiewende verlangt einen verstärkten Ausbau der Stromtrassen, die in der Regel über die Felder gespannt werden; eine faire Honorierung für die Nutzung unseres Eigentums ist zwingend notwendig.
- Der naturschutzrechtliche Ausgleich ist so zu gestalten, dass nicht noch mehr Flächen aus der Erzeugung von Nahrungsmitteln und Nachwachsenden Rohstoffen genommen werden.
Wir fordern, dass diese gewichtigen Anliegen im Deutschen Bundestag beraten und konkrete Maßnahmen getroffen werden. Eine Wende im Flächenverbrauch ist überfällig. Es gilt, die Flächenverschwendung zum Nutzen von Gesellschaft und Landwirtschaft umzukehren.
Unterstützen Sie mit Ihrer Unterschrift die Forderung des Deutschen Bauernverbandes (DBV), auf gesetzlichem Weg landwirtschaftliche Flächen zu schützen und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, den Flächenverbrauch zu reduzieren!
Legen Sie die im Anhang beigefügte Liste mit aus uns sammeln Sie Unterschriften für die Landwirtschaft. Wenn Sie Listen mit Unterschriften haben, dann schicken Sie diese bitte dem BLHV in Freiburg zu.
Die gesamte Petition finden Sie im Mitgliederbereich.


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