BLHV fordert Abschlagszahlungen

17.02.2017

In einem Schreiben an Landwirtschaftsminister Peter Hauk fordert Verbandspräsident Werner Räpple, dass Kontrollbetriebe im Fernerkundungsgebiet Breisgau-Hochschwarzwald 90-prozentige Abschlagszahlungen erhalten.

In den betroffenen Gebieten wurden dem BLHV zufolge rund 191 von 497 Anträgen, davon 161 Kontrollbetriebe, noch nicht bewilligt. Da es sich um einen überschaubaren Kreis an Betrieben handle und die Ursache des Problems ein fehlerhaftes EDV-Modul  und nicht bei den Betrieben zu finden sei, forderte Räpple das Ministerium auf, einen unbürokratischen Abschlag an die Kontrollbetriebe zu zahlen.  Der BLHV-Präsident kritisierte das Verhalten von Behördenvertretern, die den Landwirten rieten, die fehlerhaften Fernerkundungsflächen zu bestätigen, um eine beschleunigte Auszahlung herbeizuführen. Es sei in keinem Fall zu einer frühzeitigen Auszahlung gekommen. Die betroffenen Landwirte wurden nun auf das Widerspruchverfahren hingewiesen, welches den Verwaltungsaufwand weiter steigern werde, so Räpple.

Räpple stellte weiterhin fest, dass die Ergebnisse der Fernerkundung streckenweise nicht zufriedenstellend seien. Teilweise lägen die Inhalte der Fernerkundungsflächen und Bruttoflächen um bis zu sechs Ar auseinander. Zudem gebe es Qualitätsunterschiede zwischen den beauftragten Firmen. Deshalb forderte Räpple, dass die jeweiligen Arbeitsergebnisse untereinander verglichen werden.

 

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