Verstärkte Kontrollen

15.03.2012

Die Polizei des Landes wird in diesem Jahr verstärkt Landwirte und deren Fahrzeuge kontrollieren.

Das erfuhr die BBZ aus gut unterrichteten Kreisen. Vorgesehen sind offensichtlich sowohl Führerscheinkontrollen wie auch Geschwindigkeitsmessungen, die Überprüfung zulässiger Anhängelasten und die ordnungsgemäße Ladungssicherung. Routinekontrollen der Polizei finden bislang regelmäßig im Güterverkehr statt. Unfälle mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen sind vergleichsweise selten, können aber im Einzelfall dramatisch sein. Die Gefahren durch schnell fahrende Zugmaschinen werden zuweilen deutlich unterschätzt. Nicht zulassungspflichtige landwirtschaftliche Anhänger müssen mit 25-km-Schildern gekennzeichnet sein und dürfen auch bei schnell fahrenden Zugmaschinen nicht über diese Geschwindigkeitsgrenze bewegt werden.

Besondere Vorschriften gelten auch hinsichtlich des Führerscheins. Der BLHV rät, die Straßenverkehrsordnung ebenso zu beachten wie die Straßenverkehrszulassungsordnung. Dies nicht nur im Hinblick auf drohende Verwarnungen, Strafbefehle und Eintragungen in die Flensburger Kartei, sondern besonders auch im Blick auf erhebliche Unfallgefahren. Polizeikontrollen sind Präventivmaßnahmen. Sie sollen verhindern, dass durch Unachtsamkeit andere Verkehrsteilnehmer zu Schaden kommen. Eine rücksichtsvolle Fahrweise fördert ebenso das Ansehen der Landwirte in der Bevölkerung, so der BLHV.

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