Baden-Württemberg blüht auf

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Baden-Württemberg blüht auf

| Verbandsarbeit
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Gemeinsam mit dem Landesbauernverband in Baden-Württemberg (LBV) initiiert der BLHV eine Online-Plattform, auf der Landwirte ihre Blühflächen in eine digitale Landkarte eintragen können. Bürger können diese Flächen dann als Blühpaten finanziell unterstützen.

Die Website soll zum einen zeigen, was die Landwirtschaft für die Artenvielfalt leistet, zum anderen sollen Verbraucher aufgefordert werden, selbst aktiv zu werden, indem sie zum Beispiel die Landwirte als Blühpaten unterstützen oder eigene Aktivitäten eintragen. www.bwbluehtauf.de

Das Eintragen der Blühfläche in die interaktive Karte, es kann auch ein Schlag mit artenreichem Grünland sein, erfordert nur geringen Aufwand. Angegeben werden müssen lediglich der Sitz des Betriebes sowie die Kontaktdaten, wie E-Mail und Telefonnummer, sowie eine kurze Beschreibung der Blühfläche. So dauert der ganze Vorgang nur wenige Minuten. Sollten  Fragen und Probleme beim Erstellen des Eintrags auftauchen, hilft der Fachbereich für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit gerne weiter. E-Mail: Padraig.Elsner@blhv.de, Telefon: 0761/27133231. Für beide Seiten bietet die Website zudem wichtige Informationen und Formulare für die Blühpatenschaften, wie zum Beispiel einen Mustervertrag sowie eine Vorlage einer Urkunde für den Blühpaten. So kann die Blühpatenschaft direkt und unkompliziert zwischen Landwirten und Verbrauchern abgewickelt werden. Auch wird über die Frage der „Doppelförderung“ aufgeklärt: Laut Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) liegt bei Blühpatenschaften von FAKT-Flächen keine Doppelförderung vor. LBV und BLHV empfehlen ihren Mitgliedern dennoch, keine FAKT-Flächen für die Blühpatenschaften zu verwenden. Die Blühpatenschaft soll vom Paten bezahlt werden. Landwirte, die FAKT-Flächen oder andere Blühflächen in das Onlineportal eintragen möchten und keine Blühpatenschaft suchen, sollten sich unbedingt auch an der Plattform beteiligen, so der BLHV. Denn es gehe jetzt darum, der Öffentlichkeit zu zeigen, wie breit und vielfältig die Leistungen der Bauern  für die Biodiversität sind, erklärt der Verband.