BLHV zur Wolfsattacke in Bad Wildbad

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BLHV zur Wolfsattacke in Bad Wildbad

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BLHV-Präsident Werner Räpple zur Wolfsattacke in Bad Wildbad: „Das tragische Ereignis in Bad Wildbad zeigt, dass Herdenschutz mit Hunden und Zäunen in Baden-Württemberg nicht flächendeckend möglich ist.

Wolfsrisse können nur verhindert werden, wenn man den Wolf nachhaltig vergrämt und ihn von Weidetieren fernhält. Gelingt das nicht, müssen auffällige Wölfe auch geschossen werden dürfen.“ Räpple fordert, dass man damit aufhören solle, unrealistische Schutzmaßnahmen schönzureden. Stattdessen müssten jetzt praktikable Lösungen umgesetzt werden.

Räpple erwartet, dass die Verluste des Schäfers schnell und unbürokratisch entschädigt würden. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass auf diesem Standort keine „wolfssichere“ Umzäunung möglich gewesen sei. Abschließend macht der südbadische Bauernpräsident darauf aufmerksam, dass der Vorfall noch tragischere Folgen hätte haben können: „Wären die Schafe in Panik auf eine nahe gelegene Straße geflüchtet, dann hätten sie dort einen schwerwiegenden Verkehrsunfall verursachen können. Wir können von Glück im Unglück sprechen, dass es zu keinen Personenschäden kam.“

bbd 06-18 zur Wolfsattacke in Bad Wildbad.pdf