MdB Dr. Yannick Bury informiert sich über Dürrefolgen bei der Andlauer GbR
Die Auswirkungen der anhaltenden Dürre auf die Landwirtschaft standen im Mittelpunkt eines Vor-Ort-Termins mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Yannick Bury (CDU) am Abend des 20. August auf dem Betrieb der Andlauer GbR in Kappel-Grafenhausen. Zu der Veranstaltung hatten die BLHV-Kreisverbände Lahr und Wolfach gemeinsam eingeladen. Zahlreiche Landwirte sowie Vertreter der Gemeinde nutzten die Gelegenheit zum direkten Austausch über die aktuelle Lage und die Herausforderungen für die Betriebe.
Zum Auftakt begrüßte Kreisvorsitzender Ulrich Müller die Teilnehmer und bekräftigte noch einmal die zentralen Forderungen des BLHV. Angesichts der erheblichen Ernteausfälle und der angespannten wirtschaftlichen Situation vieler Betriebe sei eine schnelle und unbürokratische Unterstützung dringend erforderlich.
Dr. Yannick Bury ging anschließend auf den aktuellen Stand der Dürrehilfe auf Bundesebene ein. Er erklärte, dass das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) derzeit mit Hochdruck daran arbeite, sich einen bundesweiten Überblick über das tatsächliche Schadensausmaß zu verschaffen. Auf dieser Grundlage müssten die weiteren Entscheidungen über mögliche Hilfsmaßnahmen getroffen werden. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung des direkten Austauschs mit den betroffenen Betrieben, um sich ein realistisches Bild von der Situation vor Ort zu machen.
Betriebsleiter Philipp Andlauer stellte den Gästen anschließend die Andlauer GbR vor und erläuterte den Betriebsspiegel. Besonders eindrücklich schilderte er die wirtschaftlichen Folgen der anhaltenden Trockenheit, die in Kombination mit den ohnehin hohen Produktions- und Betriebskosten viele landwirtschaftliche Betriebe zunehmend unter Druck setzt.
Um die Situation unmittelbar zu veranschaulichen, besichtigten die Teilnehmer anschließend zwei Ackerschläge mit Mais und Zuckerrüben. Vor Ort wurde deutlich, wie gravierend die Schäden bereits sind. Während der Mais deutlich unter der Trockenheit leidet, sind die Zuckerrüben auf vielen Flächen nahezu vollständig ausgefallen. Bei Produktionskosten von rund 2.500 Euro pro Hektar bedeutet dies für die Betriebe erhebliche finanzielle Verluste. Die Feldbesichtigung machte eindrucksvoll deutlich, dass die Dürre längst keine abstrakte Zahl in Erntestatistiken mehr ist, sondern für viele Betriebe existenzielle wirtschaftliche Folgen hat. Entsprechend groß war der Wunsch der Teilnehmer nach raschen politischen Entscheidungen und verlässlichen Rahmenbedingungen, um die heimische Landwirtschaft in dieser außergewöhnlichen Situation zu unterstützen.
Lukas Schaudel
MdB Dr. Yannick Bury informiert sich über Dürrefolgen bei der Andlauer GbR
Die Auswirkungen der anhaltenden Dürre auf die Landwirtschaft standen im Mittelpunkt eines Vor-Ort-Termins mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Yannick Bury (CDU) am Abend des 20. August auf dem Betrieb der Andlauer GbR in Kappel-Grafenhausen. Zu der Veranstaltung hatten die BLHV-Kreisverbände Lahr und Wolfach gemeinsam eingeladen. Zahlreiche Landwirte sowie Vertreter der Gemeinde nutzten die Gelegenheit zum direkten Austausch über die aktuelle Lage und die Herausforderungen für die Betriebe.
Zum Auftakt begrüßte Kreisvorsitzender Ulrich Müller die Teilnehmer und bekräftigte noch einmal die zentralen Forderungen des BLHV. Angesichts der erheblichen Ernteausfälle und der angespannten wirtschaftlichen Situation vieler Betriebe sei eine schnelle und unbürokratische Unterstützung dringend erforderlich.
Dr. Yannick Bury ging anschließend auf den aktuellen Stand der Dürrehilfe auf Bundesebene ein. Er erklärte, dass das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) derzeit mit Hochdruck daran arbeite, sich einen bundesweiten Überblick über das tatsächliche Schadensausmaß zu verschaffen. Auf dieser Grundlage müssten die weiteren Entscheidungen über mögliche Hilfsmaßnahmen getroffen werden. Gleichzeitig betonte er die Bedeutung des direkten Austauschs mit den betroffenen Betrieben, um sich ein realistisches Bild von der Situation vor Ort zu machen.
Betriebsleiter Philipp Andlauer stellte den Gästen anschließend die Andlauer GbR vor und erläuterte den Betriebsspiegel. Besonders eindrücklich schilderte er die wirtschaftlichen Folgen der anhaltenden Trockenheit, die in Kombination mit den ohnehin hohen Produktions- und Betriebskosten viele landwirtschaftliche Betriebe zunehmend unter Druck setzt.
Um die Situation unmittelbar zu veranschaulichen, besichtigten die Teilnehmer anschließend zwei Ackerschläge mit Mais und Zuckerrüben. Vor Ort wurde deutlich, wie gravierend die Schäden bereits sind. Während der Mais deutlich unter der Trockenheit leidet, sind die Zuckerrüben auf vielen Flächen nahezu vollständig ausgefallen. Bei Produktionskosten von rund 2.500 Euro pro Hektar bedeutet dies für die Betriebe erhebliche finanzielle Verluste. Die Feldbesichtigung machte eindrucksvoll deutlich, dass die Dürre längst keine abstrakte Zahl in Erntestatistiken mehr ist, sondern für viele Betriebe existenzielle wirtschaftliche Folgen hat. Entsprechend groß war der Wunsch der Teilnehmer nach raschen politischen Entscheidungen und verlässlichen Rahmenbedingungen, um die heimische Landwirtschaft in dieser außergewöhnlichen Situation zu unterstützen.
Lukas Schaudel