Flächenverbrauch und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung standen beim Treffen zwischen Vertretern des BLHV und CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel im Fokus.
Am 12. Januar trafen sich Vertreter des BLHV mit CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel auf dem Betrieb der Familie Huck in Bühl. Zentrale Themen der Landwirtschaft wurden besprochen, vom Flächenverbrauch über die Zusammenarbeit mit der Verwaltung bis hin zu Wildtierkonflikten und dem Handelsabkommen Mercosur.
Vlnr: Gastgeber Florian Huck empfämgt die CDU-Landtagsabgeordnete Cornelia von Loga und CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel
„In Baden-Württemberg gehen täglich rund 5,1 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche verloren, das sind rund sieben Fußballfelder pro Tag“, mahnte BLHV-Kreisvorstandsmitglied Stefan Schneider. Zusätzlich zum unmittelbaren Verlust durch Wohn- und Gewerbegebiete oder Infrastrukturprojekte entstehe ein zweiter Flächenverlust durch naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen.
Schneider verwies auf den Tunnelbau der Rheintalbahn bei Offenburg: „Dort werden 80 Hektar bester Ackerböden als Ausgleichsfläche herangezogen, während immer mehr Rebflächen brachliegen.“
Der BLHV fordert deshalb verbindliche Obergrenzen für den Flächenverbrauch, mehr Unterstützung für Kommunen bei der Innenentwicklung und pragmatische Ansätze im Umgang mit Ausgleichsflächen.
Hagel kündigte an, die Ökopunkteverordnung zu öffnen. Steillagenweinbau oder Streuobstwiesen sollen künftig als Naturschutzleistungen anerkannt werden und ökopunktefähig sein. Zudem betonte er, dass landwirtschaftliche Produktionsflächen künftig Vorrang in der planerischen Abwägung erhalten müssten.
BLHV-Kreisvorsitzender Thomas Huschle verwies auf strukturelle Probleme in der Zusammenarbeit mit den Behörden: „Behördenmitarbeiter werden zunehmend als Kontrolleure wahrgenommen. Was die Betriebe aber wirklich brauchen, um sich zu entwickeln, ist eine qualifizierte Beratung!“ Gleichzeitig erschwerten nationale Sonderwege, langwierige Genehmigungsverfahren und Personalmangel in den Ämtern die Planungssicherheit der Betriebe. Der BLHV fordert die Wiedereinführung einer unabhängigen Offizialberatung, Maßnahmen zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie zuverlässig ausgezahlte Agrarfördermittel. Manuel Hagel teilte die Analyse. Er kündigte an, sich für die Vereinfachung der Bundesimmissionsschutzverordnung einzusetzen.
Flächenverbrauch und die Zusammenarbeit mit der Verwaltung standen beim Treffen zwischen Vertretern des BLHV und CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel im Fokus.
Am 12. Januar trafen sich Vertreter des BLHV mit CDU-Spitzenkandidat Manuel Hagel auf dem Betrieb der Familie Huck in Bühl. Zentrale Themen der Landwirtschaft wurden besprochen, vom Flächenverbrauch über die Zusammenarbeit mit der Verwaltung bis hin zu Wildtierkonflikten und dem Handelsabkommen Mercosur.
„In Baden-Württemberg gehen täglich rund 5,1 Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche verloren, das sind rund sieben Fußballfelder pro Tag“, mahnte BLHV-Kreisvorstandsmitglied Stefan Schneider. Zusätzlich zum unmittelbaren Verlust durch Wohn- und Gewerbegebiete oder Infrastrukturprojekte entstehe ein zweiter Flächenverlust durch naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen.
Schneider verwies auf den Tunnelbau der Rheintalbahn bei Offenburg: „Dort werden 80 Hektar bester Ackerböden als Ausgleichsfläche herangezogen, während immer mehr Rebflächen brachliegen.“
Der BLHV fordert deshalb verbindliche Obergrenzen für den Flächenverbrauch, mehr Unterstützung für Kommunen bei der Innenentwicklung und pragmatische Ansätze im Umgang mit Ausgleichsflächen.
Hagel kündigte an, die Ökopunkteverordnung zu öffnen. Steillagenweinbau oder Streuobstwiesen sollen künftig als Naturschutzleistungen anerkannt werden und ökopunktefähig sein. Zudem betonte er, dass landwirtschaftliche Produktionsflächen künftig Vorrang in der planerischen Abwägung erhalten müssten.
BLHV-Kreisvorsitzender Thomas Huschle verwies auf strukturelle Probleme in der Zusammenarbeit mit den Behörden: „Behördenmitarbeiter werden zunehmend als Kontrolleure wahrgenommen. Was die Betriebe aber wirklich brauchen, um sich zu entwickeln, ist eine qualifizierte Beratung!“ Gleichzeitig erschwerten nationale Sonderwege, langwierige Genehmigungsverfahren und Personalmangel in den Ämtern die Planungssicherheit der Betriebe. Der BLHV fordert die Wiedereinführung einer unabhängigen Offizialberatung, Maßnahmen zur Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie zuverlässig ausgezahlte Agrarfördermittel. Manuel Hagel teilte die Analyse. Er kündigte an, sich für die Vereinfachung der Bundesimmissionsschutzverordnung einzusetzen.
Tasmin Taskale