Vor dem Hintergrund globaler Krisen und wachsender gesellschaftlicher Erwartungen hat der Landesbauerntag des BLHV am 6. März in Bräunlingen zentrale agrarpolitische Fragen in den Fokus gerückt. In der vollbesetzten Halle diskutierten Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Südbaden über die aktuellen Rahmenbedingungen für ihre Betriebe und über die politischen Weichenstellungen für die kommenden Jahre.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Grundsatzrede von BLHV-Präsident Bernhard Bolkart, in der er die aktuelle weltpolitische Lage, die europäische Agrarpolitik und die bevorstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg einordnete und aufzeigte, was das konkret für die Landwirtschaft in Südbaden bedeutet. Nach dem Bericht von Hauptgeschäftsführer Benjamin Fiebig, folgte eine Podiumsdiskussion mit jungen Landwirtinnen und Landwirten über Perspektiven und Herausforderungen der nächsten Generation. Abgerundet wurde das Programm durch einen Impulsvortrag von Dr. Holger Hennies, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes.
Bolkart machte deutlich, dass die aktuellen geopolitischen Entwicklungen – zuletzt der Angriff der USA auf den Iran – unmittelbare Folgen für die Höfe in Südbaden haben. „Die Dieselpreise sind innerhalb weniger Tage um mehr als 20 Cent gestiegen, und wie sich die Situation auf die Verfügbarkeit von Stickstoffdünger auswirkt, lässt sich noch gar nicht konkret sagen“, erklärte der Präsident.
„Kurzfristig gibt es keine einfachen Lösungen. Langfristig müssen wir unsere Abhängigkeiten reduzieren, Forschung und Innovation vorantreiben und die regionale Versorgung stärken. Die regionale Produktion von Lebensmitteln ist in Zeiten globaler Krisen wichtiger denn je. Sie sorgt dafür, dass wir hier vor Ort verlässliche Lebensmittel haben, unabhängig von politischen Spannungen oder Lieferkettenproblemen in der Ferne. Regionale Versorgung ist kein Luxus, sondern ein gesellschaftlicher Schlüssel für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Zusammenhalt. Es wird Zeit, dass Politik und Gesellschaft erkennen: Wir müssen für jeden einzelnen Betrieb kämpfen!“, so Bolkart.
Mit Blick auf die Landtagswahl betonte Bolkart: „Gefragt ist eine Politik, die auf Vertrauen statt Kontrolle setzt, Bürokratie abbaut und den Betrieben echte Perspektiven gibt. Nur so bleiben unsere Betriebe wettbewerbsfähig und können ihre Leistungen für Gesellschaft, Umwelt und ländliche Räume auch künftig erbringen.“
Vor dem Hintergrund globaler Krisen und wachsender gesellschaftlicher Erwartungen hat der Landesbauerntag des BLHV am 6. März in Bräunlingen zentrale agrarpolitische Fragen in den Fokus gerückt. In der vollbesetzten Halle diskutierten Landwirtinnen und Landwirte aus ganz Südbaden über die aktuellen Rahmenbedingungen für ihre Betriebe und über die politischen Weichenstellungen für die kommenden Jahre.
Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Grundsatzrede von BLHV-Präsident Bernhard Bolkart, in der er die aktuelle weltpolitische Lage, die europäische Agrarpolitik und die bevorstehende Landtagswahl in Baden-Württemberg einordnete und aufzeigte, was das konkret für die Landwirtschaft in Südbaden bedeutet. Nach dem Bericht von Hauptgeschäftsführer Benjamin Fiebig, folgte eine Podiumsdiskussion mit jungen Landwirtinnen und Landwirten über Perspektiven und Herausforderungen der nächsten Generation. Abgerundet wurde das Programm durch einen Impulsvortrag von Dr. Holger Hennies, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes.
Bolkart machte deutlich, dass die aktuellen geopolitischen Entwicklungen – zuletzt der Angriff der USA auf den Iran – unmittelbare Folgen für die Höfe in Südbaden haben. „Die Dieselpreise sind innerhalb weniger Tage um mehr als 20 Cent gestiegen, und wie sich die Situation auf die Verfügbarkeit von Stickstoffdünger auswirkt, lässt sich noch gar nicht konkret sagen“, erklärte der Präsident.
„Kurzfristig gibt es keine einfachen Lösungen. Langfristig müssen wir unsere Abhängigkeiten reduzieren, Forschung und Innovation vorantreiben und die regionale Versorgung stärken. Die regionale Produktion von Lebensmitteln ist in Zeiten globaler Krisen wichtiger denn je. Sie sorgt dafür, dass wir hier vor Ort verlässliche Lebensmittel haben, unabhängig von politischen Spannungen oder Lieferkettenproblemen in der Ferne. Regionale Versorgung ist kein Luxus, sondern ein gesellschaftlicher Schlüssel für Sicherheit, Nachhaltigkeit und Zusammenhalt. Es wird Zeit, dass Politik und Gesellschaft erkennen: Wir müssen für jeden einzelnen Betrieb kämpfen!“, so Bolkart.
Mit Blick auf die Landtagswahl betonte Bolkart: „Gefragt ist eine Politik, die auf Vertrauen statt Kontrolle setzt, Bürokratie abbaut und den Betrieben echte Perspektiven gibt. Nur so bleiben unsere Betriebe wettbewerbsfähig und können ihre Leistungen für Gesellschaft, Umwelt und ländliche Räume auch künftig erbringen.“