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Crowdfunding-Projekt zur Förderung der Artenvielfalt gestartet

Für Bodenbearbeitung, Saatgut und Arbeitsaufwand müssten die Landwirte pro Hektar Blühwiese 800 Euro aufbringen. An diesen Kosten kann sich jedermann beteiligen, indem er einen Betrag seiner Wahl über die Crowdfunding-Plattform  https://www.bw-crowd.de/oberkirch-renchtal-bluehenauf.de einzahlt.

„Insekten brauchen Blüten und wir Landwirte brauchen Insekten. Sie übernehmen die Bestäubung unserer Pflanzen, ohne sie gäbe es viele regionale Lebensmittel nicht. Deshalb und weil uns die Natur am Herzen liegt, wollen wir, Landwirte aus Oberkirch und Renchtal, nach der Rodung unserer Erdbeerfelder Blumenwiesen für Insekten und Umweltschutz einsäen“, so die Landwirte. „Da wir relativ große Flächen aufblühen lassen, sind die Kosten je Quadratmeter sehr gering – für nur 8 € kann man 100 m² Acker aufblühen lassen, das entspricht etwa der Fläche einer Vier-Zimmerwohnung“ erklärt der Projektinitiator Thomas Streif. Normalerweise liegen diese Felder nach der Ernte brach, weil erst wieder im November oder im Januar neue landwirtschaftliche Kulturen angelegt werden können. Artenreiche Blumenwiesen bieten Lebensraum sowie Nahrung für Insekten, auch fördern sie Bodenlebewesen und binden CO2 durch Humusbildung.

Die Aussaat beginnt Mitte Juli und dann bleiben die Blumenwiesen bis November oder bis Januar des Folgejahres stehen. Voraussetzung ist jedoch, dass für das Projekt 3.200 Euro zusammenkommen. Die Flächen werden in dieser Zeit nicht gedüngt und es werden keine Pflanzenschutzmittel ausgebracht.


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