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Nachtcafé in St. Ulrich: „Kann Bio die Welt ernähren?“

Wie kann eine Landwirtschaft der Zukunft aussehen, die möglichst alle an sie gestellten Anforderungen erfüllen soll? In der Veranstaltungsreihe „Nachtcafé“ diskutieren darüber am 12. November um 19.30 Uhr Fachleute mit Gästen in St. Ulrich.

Wie Landwirtschaft in Zukunft aussehen soll, wird von Landwirten, Wissenschaftlern und Verbrauchern immer wieder heiß diskutiert. Denn die Herausforderung ist groß: In einigen Jahrzehnten sind zehn Milliarden Menschen zu ernähren. Für viele ist „Bio“ die Richtung der Wahl – aber ist die biologische Landwirtschaft wirklich in der Lage, die Menschheit zu ernähren? Und wie lassen sich die großen globalen Herausforderungen  Klimaschutz und Biodiversität für die Landwirtschaft mit der Ernährungssicherung vereinbaren? Mit dieser Frage setzt sich die Gesprächsrunde  beim diesjährigen „Nachtcafé“ auseinander und beleuchtet sie dabei aus verschiedenen Blickwinkeln. Urs Niggli, ehemaliger Geschäftsführer des FIBL Schweiz und Buchautor („Alle satt? Ernährung sichern für zehn Milliarden“), wird in seinem Einstiegsreferat unter den Stichworten Fleischkonsum, Gentechnik, Lebensmittelverschwendung, Aufgaben der Politik und weiteren Themen seine Einschätzung dazu vorstellen. Im Anschluss an den Vortrag werden Bernhard Bolkart, BLHV-Vizepräsident, Hans Barthelme, Vizepräsident Naturland, und der Landwirt Martin Brengartner diese und andere Fragen mit Urs Niggli und mit den Gästen diskutieren.

Der Eintritt ist frei. Anmeldungen für die Vor-Ort-Teilnahme aufgrund der Kontaktverfolgung: Bildungshaus Kloster St. Ulrich, Telefon: 07602-9101-0, E-Mail: info@bksu.de. Eine Teilnahme vor Ort ist nur mit 3G−Nachweis entsprechend der tagesaktuellen Corona-Verordnung möglich. Es besteht außerdem die Möglichkeit, über das Zoom-Webinar die Veranstaltung zu verfolgen. Link zur Teilnahme am Webinar am 12.11.2021 um 19:30: https://kurzelinks.de/b6st

Jennifer Shuler

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