Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) sieht in der geplanten Einführung eines Pachtdeckels für Windkraftanlagen im Zuge der EEG-Novelle einen Eingriff in die Eigentums- und Vertragsfreiheit. Statt die Akzeptanz der Energiewende zu stärken, würden staatliche Preisvorgaben die wirtschaftliche Teilhabe von Land- und Waldbesitzern beschneiden und die Wertschöpfung im ländlichen Raum gefährden.
Wer die Lasten des Ausbaus der Windenergie trägt, muss auch angemessen an der Wertschöpfung beteiligt werden. Gerade die kleinstrukturierte Land- und Forstwirtschaft übernimmt Verantwortung für das Gelingen der Energiewende. Sie stellt die Flächen bereit, schafft Akzeptanz vor Ort und trägt die langfristigen Folgen von Bau und Betrieb der Anlagen.
Der geplante staatliche Pachtdeckel setzt an der falschen Stelle an. Er greift in die Vertragsfreiheit zwischen privaten Partnern ein und schwächt die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raums. Wer von Landwirten, Waldbesitzern und Gemeinden erwartet, Flächen für ein gesamtgesellschaftliches Ziel bereitzustellen, darf sie nicht gleichzeitig bei den Erträgen deckeln.
Aus Sicht der kleinstrukturierten Landwirtschaft kommt hinzu, dass die Erlöse aus Windkraftprojekten oft eine wichtige zusätzliche Einkommensquelle darstellen. Sie helfen Betrieben, steigende Kosten, Wetterextreme und Marktunsicherheiten abzufedern, Investitionen zu tätigen und die Hofnachfolge zu sichern. „Gerade in Regionen mit kleinen Betriebsstrukturen können solche Einnahmen einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, landwirtschaftliche Familienbetriebe zu erhalten und ein weiteres Höfesterben zu verhindern.“ so BLHV-Präsident Bernhard Bolkart.
Bolkart weiter: „Die Energiewende braucht die Akzeptanz der Menschen vor Ort. Diese Akzeptanz entsteht nicht durch staatliche Preisvorgaben, sondern durch faire Beteiligung. Wer Flächen bereitstellt und die Auswirkungen trägt, muss auch in größtmöglichem Umfang von der Wertschöpfung profitieren können. Nur wenn Nutzen und Belastungen ausgewogen verteilt werden, bleibt die Energiewende dauerhaft tragfähig und gesellschaftlich akzeptiert.“
Herzliche Grüße aus Freiburg
Ihr Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband e.V.
Der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) sieht in der geplanten Einführung eines Pachtdeckels für Windkraftanlagen im Zuge der EEG-Novelle einen Eingriff in die Eigentums- und Vertragsfreiheit. Statt die Akzeptanz der Energiewende zu stärken, würden staatliche Preisvorgaben die wirtschaftliche Teilhabe von Land- und Waldbesitzern beschneiden und die Wertschöpfung im ländlichen Raum gefährden.
Wer die Lasten des Ausbaus der Windenergie trägt, muss auch angemessen an der Wertschöpfung beteiligt werden. Gerade die kleinstrukturierte Land- und Forstwirtschaft übernimmt Verantwortung für das Gelingen der Energiewende. Sie stellt die Flächen bereit, schafft Akzeptanz vor Ort und trägt die langfristigen Folgen von Bau und Betrieb der Anlagen.
Der geplante staatliche Pachtdeckel setzt an der falschen Stelle an. Er greift in die Vertragsfreiheit zwischen privaten Partnern ein und schwächt die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raums. Wer von Landwirten, Waldbesitzern und Gemeinden erwartet, Flächen für ein gesamtgesellschaftliches Ziel bereitzustellen, darf sie nicht gleichzeitig bei den Erträgen deckeln.
Aus Sicht der kleinstrukturierten Landwirtschaft kommt hinzu, dass die Erlöse aus Windkraftprojekten oft eine wichtige zusätzliche Einkommensquelle darstellen. Sie helfen Betrieben, steigende Kosten, Wetterextreme und Marktunsicherheiten abzufedern, Investitionen zu tätigen und die Hofnachfolge zu sichern. „Gerade in Regionen mit kleinen Betriebsstrukturen können solche Einnahmen einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, landwirtschaftliche Familienbetriebe zu erhalten und ein weiteres Höfesterben zu verhindern.“ so BLHV-Präsident Bernhard Bolkart.
Bolkart weiter: „Die Energiewende braucht die Akzeptanz der Menschen vor Ort. Diese Akzeptanz entsteht nicht durch staatliche Preisvorgaben, sondern durch faire Beteiligung. Wer Flächen bereitstellt und die Auswirkungen trägt, muss auch in größtmöglichem Umfang von der Wertschöpfung profitieren können. Nur wenn Nutzen und Belastungen ausgewogen verteilt werden, bleibt die Energiewende dauerhaft tragfähig und gesellschaftlich akzeptiert.“
Herzliche Grüße aus Freiburg
Ihr Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband e.V.