Liebe Bäuerinnen und Bauern,
mit dem Jahr 2025 liegt ein forderndes Jahr hinter uns: Inflation, Absatzprobleme im Weinbau, ein nasser Sommer, der manchen geholfen und anderen geschadet hat.
Doch wir haben auch einiges erreicht. Die Wiedereinführung der Agrardieselrückvergütung war eine zentrale Forderung aus den Bauernprotesten. Auch, dass die unsinnige Stoffstrombilanz endlich gestrichen werden soll, zeigt: es lohnt sich dran zu bleiben!
Gleichzeitig haben uns die letzten Monate vor Augen geführt, wie schnell volatile Märkte jede Planung über den Haufen werfen können. Im Weinbau sorgt verändertes Konsumverhalten für volle Keller. In der Veredelung sieht es ähnlich aus. Im Ackerbau drückt Importware mit deutlich niedrigeren Standards auf unsere Preise. Aktuell werden auch Milch und Butter, hochwertige Lebensmittel, verramscht. Das ist für uns Landwirtinnen und Landwirte schlicht unfassbar.
Gerade in der Tierhaltung geht der Strukturwandel seit Jahren gnadenlos weiter. Kein Wunder bei fehlender Planungssicherheit und Investitionen, die kaum noch jemand zahlen kann. Wenn Hofnachfolgerinnen und -nachfolger wieder Perspektiven sehen sollen, müssen alle ihren Teil beitragen: Behörden, die ermöglichen statt blockieren, Politik mit verlässlichen Rahmenbedingungen und ein Lebensmitteleinzelhandel, der Preise zahlt, die unsere Kosten decken.
Der BLHV hat sich auch 2025 mit voller Kraft für die Betriebe in Südbaden eingesetzt und etliche Erleichterungen möglich gemacht. Was alles hier von Ehren- und Hauptamt geleistet wurde, ist im neuen Tätigkeitsbericht zu lesen.
Gerade in Zeiten, in denen der Frust wächst, muss ein starker Verband mit in die Zukunft gerichtete Forderungen gegenüber der Politik, Gesellschaft und Lebensmitteleinzelhandel auftreten.
Im neuen Jahr wird die Landtagswahl ein wichtiges Thema. Wir haben klare Forderungen und zukunftsgerichtete Lösungsansätze und tragen diese aktiv an die Kandidatinnen und Kandidaten heran. Zusätzlich werden wir Wahlprüfsteine an die Parteien schicken und in der BBZ veröffentlichen, damit jede und jeder von Ihnen sehen kann, welche Parteien unsere Interessen in einem demokratischen Prozess am besten vertreten.
2026 kommen auch andere spannende Veränderungen auf uns zu: zunächst wird die BBZ, unser Bauernblättle, ab Februar in einem neuen Kleid und gemeinsam mit der BWagrar erscheinen. Seit geraumer Zeit arbeiten die landwirtschaftlichen Verlage in Baden-Württemberg gemeinsam mit den Bauernverbände an dieser Kooperation. Wir werden alle davon profitieren: die Fachteile der Zeitung werden in Zukunft gemeinsam gestaltet und dadurch noch tiefer gehen als bisher. Aber keine Sorge, auch in Zukunft wird es Neuigkeiten aus der Region und vom BLHV geben, es gibt weiterhin einen Regionalteil und die BBZ bleibt auch weiterhin das Verbandsorgan des BLHV.
Ein großes Highlight wartet 2026 mit dem Deutschen Bauerntag, der Mitgliederversammlung des DBV, in Freiburg. Über 1000 Gäste und eine Chance für uns, Südbaden zu präsentieren. Und auch eine Aufgabe, die vollen Einsatz von Ehrenamt und Hauptamt verlangt. Darauf freuen wir uns besonders.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, erfolgreiches und friedliches Jahr 2026.
Bernhard Bolkart,
Präsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands
Liebe Bäuerinnen und Bauern,
mit dem Jahr 2025 liegt ein forderndes Jahr hinter uns: Inflation, Absatzprobleme im Weinbau, ein nasser Sommer, der manchen geholfen und anderen geschadet hat.
Doch wir haben auch einiges erreicht. Die Wiedereinführung der Agrardieselrückvergütung war eine zentrale Forderung aus den Bauernprotesten. Auch, dass die unsinnige Stoffstrombilanz endlich gestrichen werden soll, zeigt: es lohnt sich dran zu bleiben!
Gleichzeitig haben uns die letzten Monate vor Augen geführt, wie schnell volatile Märkte jede Planung über den Haufen werfen können. Im Weinbau sorgt verändertes Konsumverhalten für volle Keller. In der Veredelung sieht es ähnlich aus. Im Ackerbau drückt Importware mit deutlich niedrigeren Standards auf unsere Preise. Aktuell werden auch Milch und Butter, hochwertige Lebensmittel, verramscht. Das ist für uns Landwirtinnen und Landwirte schlicht unfassbar.
Gerade in der Tierhaltung geht der Strukturwandel seit Jahren gnadenlos weiter. Kein Wunder bei fehlender Planungssicherheit und Investitionen, die kaum noch jemand zahlen kann. Wenn Hofnachfolgerinnen und -nachfolger wieder Perspektiven sehen sollen, müssen alle ihren Teil beitragen: Behörden, die ermöglichen statt blockieren, Politik mit verlässlichen Rahmenbedingungen und ein Lebensmitteleinzelhandel, der Preise zahlt, die unsere Kosten decken.
Der BLHV hat sich auch 2025 mit voller Kraft für die Betriebe in Südbaden eingesetzt und etliche Erleichterungen möglich gemacht. Was alles hier von Ehren- und Hauptamt geleistet wurde, ist im neuen Tätigkeitsbericht zu lesen.
Gerade in Zeiten, in denen der Frust wächst, muss ein starker Verband mit in die Zukunft gerichtete Forderungen gegenüber der Politik, Gesellschaft und Lebensmitteleinzelhandel auftreten.
Im neuen Jahr wird die Landtagswahl ein wichtiges Thema. Wir haben klare Forderungen und zukunftsgerichtete Lösungsansätze und tragen diese aktiv an die Kandidatinnen und Kandidaten heran. Zusätzlich werden wir Wahlprüfsteine an die Parteien schicken und in der BBZ veröffentlichen, damit jede und jeder von Ihnen sehen kann, welche Parteien unsere Interessen in einem demokratischen Prozess am besten vertreten.
2026 kommen auch andere spannende Veränderungen auf uns zu: zunächst wird die BBZ, unser Bauernblättle, ab Februar in einem neuen Kleid und gemeinsam mit der BWagrar erscheinen. Seit geraumer Zeit arbeiten die landwirtschaftlichen Verlage in Baden-Württemberg gemeinsam mit den Bauernverbände an dieser Kooperation. Wir werden alle davon profitieren: die Fachteile der Zeitung werden in Zukunft gemeinsam gestaltet und dadurch noch tiefer gehen als bisher. Aber keine Sorge, auch in Zukunft wird es Neuigkeiten aus der Region und vom BLHV geben, es gibt weiterhin einen Regionalteil und die BBZ bleibt auch weiterhin das Verbandsorgan des BLHV.
Ein großes Highlight wartet 2026 mit dem Deutschen Bauerntag, der Mitgliederversammlung des DBV, in Freiburg. Über 1000 Gäste und eine Chance für uns, Südbaden zu präsentieren. Und auch eine Aufgabe, die vollen Einsatz von Ehrenamt und Hauptamt verlangt. Darauf freuen wir uns besonders.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesundes, erfolgreiches und friedliches Jahr 2026.
Bernhard Bolkart,
Präsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands