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Der Vorstoß von Agrarminister Peter Hauk (CDU), Wolf, Biber und Saatkrähe ins Jagdrecht aufzunehmen, ist aus Sicht des BLHV ein längst überfälliger Schritt. Die zunehmenden Schäden durch diese Arten stellen Landwirte vor massive Herausforderungen: Gerissene Nutztiere, überflutete Felder und zerstörte Ernten gefährden nicht nur die wirtschaftliche Existenz, sondern auch die Biodiversität in unseren Kulturlandschaften.
„Wir begrüßen, dass die Landesregierung die Probleme der Landwirtschaft endlich ernst nimmt“, erklärt BLHV-Präsident Bernhard Bolkart. „Ein angepasstes Jagdrecht schafft die Möglichkeit, in Ausnahmefällen schnell und rechtssicher zu reagieren, ohne den Artenschutz grundsätzlich infrage zu stellen.“ Ein verantwortungsvolles Management sei notwendig, um Konflikte zu entschärfen und die Balance zwischen Naturschutz und landwirtschaftlicher Produktion zu wahren.
Der Verband fordert, dass der Gesetzentwurf zügig in den Landtag eingebracht und beschlossen wird. „Wir erwarten, dass alle Parteien die Sorgen der Landwirte ernst nehmen und gemeinsam Lösungen finden“, so Bolkart abschließend.
Mit freundlichen Grüßen
Badischer Landwirtschaftlicher Hauptverband (BLHV)