Im Mittelpunkt der Sitzung des BLHV-Bildungsausschusses standen die neue Ausbildungsordnung für den Beruf Landwirt/Landwirtin und die Weiterentwicklung der Fachschullehrpläne mit den Schwerpunkten Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz und betriebliche Kommunikation.
Neue Ausbildungsordnung ab August 2027
Die neue Ausbildungsordnung soll einen einheitlichen Ausbildungsberuf erhalten, der die Vielfalt der landwirtschaftlichen Betriebe berücksichtigt und zugleich eine moderne berufliche Qualifizierung ermöglicht. Zwölf breiter gefasste Einsatzgebiete ersetzen künftig die bisherigen 17 Betriebszweige. Auch die Prüfungsstruktur wird angepasst: Neben Pflanzenbau, Nutztierhaltung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde erhält das berufliche Selbst- und Rollenverständnis mit Kommunikation einen eigenen schriftlichen Prüfungsbereich. Digitalisierung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden ebenso wie der Ökolandbau stärker berücksichtigt. Um Ausbilder, Prüfer und Lehrende über die inhaltlichen Änderungen zu informieren, plant der Deutsche Bauernverband (DBV) für diesen Winter Onlineveranstaltungen.
Fachschullehrpläne: Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz und Kommunikation stärken
Am Nachmittag erarbeiteten die Ausschussmitglieder in einer Gruppenarbeit, welche Inhalte in den Fachschullehrplänen künftig stärker verankert werden sollten. Der BLHV bringt sich zu diesen Themen auch in einer Arbeitsgruppe des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) ein. Beim Thema Persönlichkeitsentwicklung standen das Erkennen eigener Stärken, die Formulierung persönlicher Ziele, Selbstreflexion und Selbstwirksamkeit sowie Wertschätzung und Empathie im Mittelpunkt. Im Bereich Resilienz ging es um den Umgang mit Stress und Belastungen, die Stärkung persönlicher Ressourcen sowie Gesundheitsmanagement und Zeitmanagement. Auch Netzwerke und gegenseitige Unterstützung wurden als wichtige Faktoren benannt. Betriebliche Kommunikation umfasst Gesprächsführung, Argumentation und Konfliktlösung ebenso wie digitale Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Führungskompetenz. Klare Rollen und Aufgabenverteilungen sowie der konstruktive Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen und Generationen sind weitere wichtige Bausteine.
Die Ergebnisse zeigen, dass fachliche und unternehmerische Kompetenz allein nicht ausreichen: Wer einen landwirtschaftlichen Betrieb führt, muss auch Menschen führen, Konflikte bewältigen und mit Veränderungen umgehen können. Die erarbeiteten Themen bilden eine Grundlage für die weitere Ausgestaltung der Fachschullehrpläne, um angehende Unternehmerinnen und Unternehmer auf ihre vielfältigen betrieblichen Aufgaben vorzubereiten.
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Im Mittelpunkt der Sitzung des BLHV-Bildungsausschusses standen die neue Ausbildungsordnung für den Beruf Landwirt/Landwirtin und die Weiterentwicklung der Fachschullehrpläne mit den Schwerpunkten Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz und betriebliche Kommunikation.
Neue Ausbildungsordnung ab August 2027
Die neue Ausbildungsordnung soll einen einheitlichen Ausbildungsberuf erhalten, der die Vielfalt der landwirtschaftlichen Betriebe berücksichtigt und zugleich eine moderne berufliche Qualifizierung ermöglicht. Zwölf breiter gefasste Einsatzgebiete ersetzen künftig die bisherigen 17 Betriebszweige. Auch die Prüfungsstruktur wird angepasst: Neben Pflanzenbau, Nutztierhaltung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde erhält das berufliche Selbst- und Rollenverständnis mit Kommunikation einen eigenen schriftlichen Prüfungsbereich. Digitalisierung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit werden ebenso wie der Ökolandbau stärker berücksichtigt.
Um Ausbilder, Prüfer und Lehrende über die inhaltlichen Änderungen zu informieren, plant der Deutsche Bauernverband (DBV) für diesen Winter Onlineveranstaltungen.
Fachschullehrpläne: Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz und Kommunikation stärken
Am Nachmittag erarbeiteten die Ausschussmitglieder in einer Gruppenarbeit, welche Inhalte in den Fachschullehrplänen künftig stärker verankert werden sollten. Der BLHV bringt sich zu diesen Themen auch in einer Arbeitsgruppe des Ministeriums für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR) ein.
Beim Thema Persönlichkeitsentwicklung standen das Erkennen eigener Stärken, die Formulierung persönlicher Ziele, Selbstreflexion und Selbstwirksamkeit sowie Wertschätzung und Empathie im Mittelpunkt.
Im Bereich Resilienz ging es um den Umgang mit Stress und Belastungen, die Stärkung persönlicher Ressourcen sowie Gesundheitsmanagement und Zeitmanagement. Auch Netzwerke und gegenseitige Unterstützung wurden als wichtige Faktoren benannt.
Betriebliche Kommunikation umfasst Gesprächsführung, Argumentation und Konfliktlösung ebenso wie digitale Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit und Führungskompetenz. Klare Rollen und Aufgabenverteilungen sowie der konstruktive Umgang mit unterschiedlichen Erwartungen und Generationen sind weitere wichtige Bausteine.
Die Ergebnisse zeigen, dass fachliche und unternehmerische Kompetenz allein nicht ausreichen: Wer einen landwirtschaftlichen Betrieb führt, muss auch Menschen führen, Konflikte bewältigen und mit Veränderungen umgehen können. Die erarbeiteten Themen bilden eine Grundlage für die weitere Ausgestaltung der Fachschullehrpläne, um angehende Unternehmerinnen und Unternehmer auf ihre vielfältigen betrieblichen Aufgaben vorzubereiten.
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