Angesichts der anhaltenden Trockenheit und der daraus resultierenden Futterknappheit hat sich der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) am 21. Juli mit einem Schreiben an mehrere Europaabgeordnete gewandt.
In dem Schreiben weist der Verband auf die zunehmenden Ertragsausfälle im Grünland- und Futterbau hin. Viele tierhaltende Betriebe müssten bereits jetzt auf Winterfutterreserven zurückgreifen, da die Futterversorgung durch die Trockenheit zunehmend unter Druck gerate.
Der BLHV begrüßt zwar die vom MLR vergangene Woche als PM aufgezeigten Möglichkeiten zur Nutzung bestimmter Öko-Regelungsflächen für die Futtergewinnung, hält diese jedoch für nicht ausreichend. Deshalb fordert der Verband weitergehende Ausnahmeregelungen auf Bundes- und EU-Ebene.
Konkret spricht sich der BLHV für eine generelle Freigabe der im Rahmen der Öko-Regelungen bereitgestellten Flächen zur Futtergewinnung aus. Zudem sollen die bestehenden Nutzungsbeschränkungen der Öko-Regelung 1 (ÖR1) für das laufende Antrags- und Wirtschaftsjahr ausgesetzt werden. Nach Auffassung des Verbandes stellt die außergewöhnliche Witterungslage einen ausreichenden Grund für temporäre Abweichungen von den Vorgaben dar, ohne dass den betroffenen Betrieben förderrechtliche Nachteile entstehen dürfen.
Der BLHV betont, dass die Sicherstellung einer ausreichenden Futtergrundlage entscheidend für den Erhalt der heimischen Tierhaltung sei. Daher müssten alle verfügbaren rechtlichen Spielräume genutzt werden, wenn wir weiterhin eine funktionierende, wirtschaftlich tragfähige Landwirtschaft in der Region wollen.
JS
Angesichts der anhaltenden Trockenheit und der daraus resultierenden Futterknappheit hat sich der Badische Landwirtschaftliche Hauptverband (BLHV) am 21. Juli mit einem Schreiben an mehrere Europaabgeordnete gewandt.
In dem Schreiben weist der Verband auf die zunehmenden Ertragsausfälle im Grünland- und Futterbau hin. Viele tierhaltende Betriebe müssten bereits jetzt auf Winterfutterreserven zurückgreifen, da die Futterversorgung durch die Trockenheit zunehmend unter Druck gerate.
Der BLHV begrüßt zwar die vom MLR vergangene Woche als PM aufgezeigten Möglichkeiten zur Nutzung bestimmter Öko-Regelungsflächen für die Futtergewinnung, hält diese jedoch für nicht ausreichend. Deshalb fordert der Verband weitergehende Ausnahmeregelungen auf Bundes- und EU-Ebene.
Konkret spricht sich der BLHV für eine generelle Freigabe der im Rahmen der Öko-Regelungen bereitgestellten Flächen zur Futtergewinnung aus. Zudem sollen die bestehenden Nutzungsbeschränkungen der Öko-Regelung 1 (ÖR1) für das laufende Antrags- und Wirtschaftsjahr ausgesetzt werden. Nach Auffassung des Verbandes stellt die außergewöhnliche Witterungslage einen ausreichenden Grund für temporäre Abweichungen von den Vorgaben dar, ohne dass den betroffenen Betrieben förderrechtliche Nachteile entstehen dürfen.
Der BLHV betont, dass die Sicherstellung einer ausreichenden Futtergrundlage entscheidend für den Erhalt der heimischen Tierhaltung sei. Daher müssten alle verfügbaren rechtlichen Spielräume genutzt werden, wenn wir weiterhin eine funktionierende, wirtschaftlich tragfähige Landwirtschaft in der Region wollen.
JS