Im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching tagte am 27. und 28. April der Fachausschuss für Berufsbildung und Bildungspolitik des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Vertreterinnen und Vertreter aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zusammen, um zentrale Fragen der beruflichen Bildung in der Agrarbranche zu diskutieren. Baden-Württemberg war von ehrenamtlicher Seite gut vertreten: Durch die beiden Vorsitzenden der Bildungsausschüsse von BLHV und LBV, Andreas Deyer und Gebhard Aierstock, sowie durch Hans-Benno Wichert für den Gesamtverband der Landwirtschaftlichen und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände.
Hauptthema des Ausschusses war, wie eine zukunftsfähige Agrarwirtschaft durch passfähige Bildungsangebote gesichert werden kann. Durch die baden-württembergische Forderung nach einer neuen Bildungsarchitektur für die Landwirtschaft im Ländle waren die Themen durchaus bekannt: Was muss getan werden, dass wir nicht „nur“ Hofnachfolger und Hofnachfolgerinnen aus- und weiterbilden, sondern echte Unternehmerpersönlichkeiten? Wie können durch Online-Module Ressourcen geschont werden? Wie sehen künftig die Bildungswege dieser Personen aus und wo und wie steht qualifiziertes Lehrpersonal für ebenjene Aufgabe zur Verfügung?
Zu all diesen Fragen werden in den kommenden Monaten im Fachausschuss Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, die dann in einem bundesweiten Positionspapier gipfeln sollen.
Die Novellierung der Ausbildungsordnung im Beruf Landwirt/Landwirtin ist dabei ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. Bis zur Umsetzung, die bereits mit dem Schuljahresstart 2027 erfolgen soll, müssen auf Länderebene Lehrpläne geschrieben, Lehrpersonal, Ausbilder, Prüfer und Prüferinnen geschult und die Weiterbildungslehrpläne angepasst werden. Ziel sollte dabei, das Berufsbild stärker an die sich wandelnden Anforderungen der modernen Landwirtschaft anzupassen. Neben fachlichen Kompetenzen sollen künftig auch Aspekte wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und berufliches Selbst- und Rollenverständnis sowie die Themen Kooperation und Kommunikation stärker berücksichtigt werden.
Die Sitzung machte deutlich, dass die berufliche Bildung eine Schlüsselrolle für die Zukunft der Landwirtschaft einnimmt. Um den vielfältigen Herausforderungen gerecht zu werden, sind kontinuierliche Anpassungen der Ausbildungsstrukturen sowie innovative Bildungsangebote erforderlich. Der Fachausschuss lieferte hierzu wichtige Impulse und unterstrich die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Praxis, Politik und Bildungseinrichtungen.
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Im Haus der bayerischen Landwirtschaft in Herrsching tagte am 27. und 28. April der Fachausschuss für Berufsbildung und Bildungspolitik des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Vertreterinnen und Vertreter aus dem gesamten Bundesgebiet kamen zusammen, um zentrale Fragen der beruflichen Bildung in der Agrarbranche zu diskutieren. Baden-Württemberg war von ehrenamtlicher Seite gut vertreten: Durch die beiden Vorsitzenden der Bildungsausschüsse von BLHV und LBV, Andreas Deyer und Gebhard Aierstock, sowie durch Hans-Benno Wichert für den Gesamtverband der Landwirtschaftlichen und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände.
Hauptthema des Ausschusses war, wie eine zukunftsfähige Agrarwirtschaft durch passfähige Bildungsangebote gesichert werden kann. Durch die baden-württembergische Forderung nach einer neuen Bildungsarchitektur für die Landwirtschaft im Ländle waren die Themen durchaus bekannt: Was muss getan werden, dass wir nicht „nur“ Hofnachfolger und Hofnachfolgerinnen aus- und weiterbilden, sondern echte Unternehmerpersönlichkeiten? Wie können durch Online-Module Ressourcen geschont werden? Wie sehen künftig die Bildungswege dieser Personen aus und wo und wie steht qualifiziertes Lehrpersonal für ebenjene Aufgabe zur Verfügung?
Zu all diesen Fragen werden in den kommenden Monaten im Fachausschuss Lösungsmöglichkeiten erarbeitet, die dann in einem bundesweiten Positionspapier gipfeln sollen.
Die Novellierung der Ausbildungsordnung im Beruf Landwirt/Landwirtin ist dabei ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung. Bis zur Umsetzung, die bereits mit dem Schuljahresstart 2027 erfolgen soll, müssen auf Länderebene Lehrpläne geschrieben, Lehrpersonal, Ausbilder, Prüfer und Prüferinnen geschult und die Weiterbildungslehrpläne angepasst werden. Ziel sollte dabei, das Berufsbild stärker an die sich wandelnden Anforderungen der modernen Landwirtschaft anzupassen. Neben fachlichen Kompetenzen sollen künftig auch Aspekte wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und berufliches Selbst- und Rollenverständnis sowie die Themen Kooperation und Kommunikation stärker berücksichtigt werden.
Die Sitzung machte deutlich, dass die berufliche Bildung eine Schlüsselrolle für die Zukunft der Landwirtschaft einnimmt. Um den vielfältigen Herausforderungen gerecht zu werden, sind kontinuierliche Anpassungen der Ausbildungsstrukturen sowie innovative Bildungsangebote erforderlich. Der Fachausschuss lieferte hierzu wichtige Impulse und unterstrich die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Praxis, Politik und Bildungseinrichtungen.
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