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Nach dem BLHV-Brandbrief zur „Schweizer Landnahme“ (Schweizer Landnahme: BLHV fordert Politik zu konsequentem Handeln auf – BLHV) verspricht Kanzleramtschef Thorsten Frei Unterstützung für die Grenzregion. Die Bundesregierung wolle das Problem auf nationaler, bilateraler und europäischer Ebene adressieren.
In einer ersten Antwort auf den offenen Brief des BLHV zur Schweizer Landnahme (die BBW berichtete in Ausgabe 7/2026 S.23) hat Bundeskanzleramtsminister Thorsten Frei (CDU) großes Verständnis für die angesprochenen Wettbewerbsnachteile vor allem für südbadische Landwirtinnen und Landwirte gezeigt. Thorsten Frei war Oberbürgermeister von Donaueschingen und ist aktuell Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises „Schwarzwald-Baar/Oberes Kinzigtal“, der mit der Gemarkung der Stadt Blumberg direkt an die Schweiz angrenzt. Der immer weiter zunehmende Übergang landwirtschaftlicher Nutzflächen in Schweizer Hand auf dem Grundstücksmarkt belastet auch die Hofnachfolge der aktiven deutschen Betriebe in der Grenzzone massiv. Ohne politisches Handeln zur Eingrenzung der fortschreitenden Landnahme bleibt die Planungssicherheit für die Hofnachfolger permanent gefährdet. Hierfür Lösungen zu finden und umzusetzen ist aufgrund der komplexen Rechtslage bekanntermaßen seit Jahrzehnten sehr schwierig. Thorsten Frei versichert, dass die Bundesregierung die Problematik auf allen relevanten Ebenen adressieren und die deutschen Interessen vertreten wird. Gegenüber der Schweiz und auch auf europäischer Ebene will sich die Bundesregierung weiterhin mit Nachdruck für die Interessen der deutschen Landwirtschaftsbetriebe im grenznahen Bereich und faire Wettbewerbsbedingungen einsetzen. Der BLHV begrüßt diese Zusagen und wird weiterhin mit Hochdruck auf Verbesserungen und die Umsetzung seiner Vorschlage z.B. hinsichtlich einem Stopp der EU-Subventionen drängen.
Otmar König